Uhren
Allgemein
Uhren dienen der bestimmung der Tages zeit, oder der Bestimmung von einzelnen Zeitspannen.
Eine genaue uhr wird Chronometer genannt (Chronos:Grieschicher Gott der Zeit)
Verwendungsmöglichkeiten
Es gibt Uhren in vielen Ausführungen und Größen, einige haben viele funktionen:
Eine Armband uhr ist eine kleine Uhr, die um den Arm des trägers geschnallt wird, so kann man jeder Zeit die Uhrzeit ablesen.
Der Wecker gibt zu einer, oder mehreren bestimmten Tageszeiten Signale, zumeist Schallsignale von sich.
Eine Eieruhr, oder Kurzzeitwecker markiert das Ende eines Zeitraums, beispielsweise einer halbe Stunde.
Geschichte
Altertum
Schon im Altertum versuchte der Mensch durch Beobachtung der Himmelsgestirne, Sonne und Mond den Tagesverlauf einzuteilen. Im Alten Ägypten wurde hierzu die Schatten- und Diagonalsternuhr entwickelt. Die Tage konnten so in saisonale Stunden untergliedert werden. In Babylonien fanden dagegen die äqualen Stunden Anwendung.
Seit dem 14. Jahrhundert v. Chr. kamen im Alten Ägypten neben Schatten- und Diagonalsternuhren auch die genaueren Wasseruhren zum Einsatz. Letztere hatten den Vorteil, dass sie tageslichtunabhängig waren.
In der Antike gelang es durch immer weitere Verbesserungen im zweiten Jahrhundert v. Chr. eine Wasseruhr mit Zifferblatt und Zeiger herzustellen. In Griechenland wurden diese Uhren zur Begrenzung der Redezeit vor Gericht eingesetzt. Die Redewendung „Die Zeit ist abgelaufen“ lässt sich auf diese Form der Zeitbegrenzung zurückführen. Der Zeitbegriff Chronos für die Aneinanderreihung gleich langer Perioden stammt auch aus dem antiken Griechenland.
Mittelalter
Neben der Sonnen- und Wasseruhr etablierte sich ab 900 n. Chr. in Europa auch die Kerzenuhr. Kerzen mit definierten Formen und Größen brannten in einer bestimmten - und bekannten - Zeitdauer ab. Diese Uhren konnten nicht nur unabhängig vom Tageslicht genutzt werden, sondern waren auch einfach im Umgang und verfügbar. Mönche verwendeten zum Teil auch Kerzen mit eingegossenen Metallkugeln. Beim Abbrennen der Kerze lösten sich die Kugeln und fielen nach Ablauf einer definierten Zeiteinheit in einen Behälter aus Metall. Das akustische Signal konnte so zum Beispiel das Erreichen einer vollen Stunde anzeigen. Neben den Kerzen wurden aber auch Öllampen, langsam abbrennende Zündschnüre, spezielle Früchte oder (zumindest in China) auch Räucherstäbchen verwendet.
Anfänge der Meschanichen Uhr
Ab wann genau die mechanische Uhr verwendet wird, ist nicht bekannt. Der Begriff Uhrmacher zumindest wurde zum ersten Mal 1269 auf einer Bierrechnung für das Kloster Beaulieu erwähnt. Es lässt sich nur vermuten, dass die erste (Zahn-) Räderuhr bereits im frühen Hochmittelalter konstruiert wurde.
Moderne
Mit der Industrialisierung ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde auch die Massenproduktion von Uhren, insbesondere der Regulator-Wand- und Tischuhr möglich. Fortschritte in der Feinmechanik und später der Elektronik ermöglichten auch die sehr anspruchsvolle Fertigung von Taschenuhren mit einer Grande Complication. Eine weitere Miniaturisierung des Uhrwerkes ließ zur Wende des 20. Jahrhunderts die Uhr auf Armbandgröße schrumpfen, die Armbanduhr. 1923 entwickelte John Harwood die Automatikuhr.
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