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Tutorial: Wie pixel ich richtig (in Paint)?

Einsteigertutorial: Wie pixel ich richtig (in Paint)?

Erstellt von Mantikor, vielen Dank!


Auf diesem Bild sehen Sie eine Kirche in isometrischer Sicht, wie sie in Pixel-Plaza zu finden sein wird. Dieses Tutorial soll Ihnen Schritt für Schritt zeigen, wie man von einem "weissen Blatt Papier" zu solch einer Kirche kommt und was man machen muß, um sie bei Pixel-Plaza upzuloaden.

Was ist die isometrische Sicht?

Die isometrische Sicht ist eine Sicht auf das Objekt von einer Position schräg darüber. Sie hat aber die Besonderheit, daß gleiche Objektteile gleich groß bleiben, egal wie weit sie sich, wenn das Objekt in der Tat 3-D wäre, vom Betrachter befinden würden. So sind alle Fenster genau gleich groß gezeichnet, obwohl die linken Fenster "weiter hinten" sind.


Zunächst sollte im Spiel ein Grundstück gekauft werden. Hat man dieses gemacht, so kann man dieses Grundstück "bearbeiten". Das Grundstück öffnet sich hierbei in einem Pop-Up. Nun sollte man den Button "Bild für Gebäude hochladen" suchen (auch wenn man ein solches Bild noch gar nicht besitzt). Hier enthält man einige Informationen über die Graphik, z.B. wie groß sie maximal sein darf (hier z.B. 72x74 Pixel). Ebenso sieht man dort eine Grundfläche. Klickt man diese an, so öffnet sich diese Graphik in einem neuen Fenster. Dort sollte man nun die Graphik kopieren und in Paint einfügen.


Der Grundstock ist gelegt, man hat schon mal sein Grundstück und somit einen Anhaltspunkt für das spätere Gebäude. Nun braucht das Gebäude eine Grundfläche. In unserem Fall ist es ein Rechteck. Zeichnen sie die gewünschte Grundfläche ruhig mit einer gut sichtbaren Farbe ein, es ist nur eine Hilfslinie, die später übermalt wird. Die Grundfläche des Gebäudes sollte natürlich nicht über das Grundstück hinausragen.

Tipp: Am besten lässt sich in Paint im Zoom arbeiten. Suchen sie das Symbol, welches wie eine Lupe aussieht, klicken sie die größte Vergrößerung (x8 ) an und legen sie los. Ich selbst arbeite am liebsten mit dem Linien-Tool, da man bei gedrückter Maustaste in Ruhe seine Linien ausrichten kann und einen Zähler hat, der die Länge der Linie angibt. Mit nem Einzelklick kann man es auch wie einen Stift einsetzen. Später werden sie noch das Füllen-Tool brauchen.Sie sollten sich ebenso die Tastenkombination Strg+Z merken, die den letzten Schritt rückgängig macht. Sie werden sie brauchen. Scheuen sie sich nicht, ihren Fortschritt oft und unter verschiedenen Namen zu speichern oder eine Kopie an einer anderen Stelle des Blattes abzulegen. So kann ihnen nichts verloren gehen.


Um die erste Etage zu vervollständigen, sollten sie nun an jeder Ecke der Grundfläche Mauer(ecke)n einzeichnen.Auf diese Mauern wird die Grundfläche erneut eingezeichnet, um die Höhe der Mauern verschoben.Dabei sollten sie aufpassen, daß diese weder zu niedrig, noch zu hoch liegt, damit sie keine Probleme mit ihrem Maßstab bekommen. In der Kirche liegen die beiden Ebenen 12 Pixel auseinander, sie sollten nach Möglichkeit nicht mehr als 2 Pixel davon abweichen. Nun ist ein Kasten entstanden, unser erstes Stockwerk. Ich hab für den Glockenturm gleich eine weitere Hilfslinie eingezeichnet.


Dieses Spielchen wird für alle weiteren Etagen wiederholt, gewünschte Grundfläche einzeichnen, an den Ecken Mauern einzeichnen und die Grundfläche oben versetzt erneut einzeichnen. Der Glockenturm der Kirche ist 2 1/2 Stockwerke hoch.

Tipp: Sie sollten solche Flächen nicht nur für die Etagen des Hauses erstellen, sondern auch für andere Dinge. So kann man z.B. ebenso mit einem solchen Gitter die Höhe eines Zaunes vordefinineren. Scheuen Sie sich nicht, hier viele unterschiedliche Farben zu verwenden. Es geht darum, daß Sie auch bei komplizierten Grundflächen den Überblick behalten.


Zu einem richtigen Gebäude fehlt natürlich ein Dach. Bei der Kirche ist es ein Spitzdach, es wären natürlich auch andere Dachformen denkbar. Damit das Dach hinterher nicht schief aussieht, ist es wichtig, die Mitte der oberen Etage auszuloten, sowie die Richtung, in der die Fläche verläuft (gepunktete orange Linie). An dieser habe ich nun eine Hilfslinie eingezeichnet, die die Höhe des Daches bestimmt. Die gepunktete Linie wird versetzt nochmal in der gewünschten Höhe gezeichnet, das ist der Dachfried. Die Ecken der Grundfläche müssen nun mit der Linie verbunden werden. Das Dach des Glockenturms war einfach zu bestimmen. Da die Grundfläche quadratisch war, liegt die Dachspitze in Verlängerung der vorderen Ecke. Hier ebenso alle Ecken mit der Spitze verbinden. Nun ist das Gittermodell der Kirche fertig.

Tipp: Normalerweise überragt ein Dach die Grundmauern. Wenn sie nur die Ecken mit dem Fried verbinden, wäre es in ihrem Bild nicht so und sähe unnatürlich. Sie sollten also das Dach um etwa 1-2 Pixelreihen unter ihre Ecken zeichnen.


Nun gilt es, die freien Flächen mit Farbe zu füllen. Wichtig hierbei ist den Lichteinfall zu berücksichtigen. Die Lichtquelle soll in Pixel-Plaza sich links über den Objekten befinden. Momentan geht es nur darum, jeder Fläche einen Grundton zu verpassen, den Flächen, die dem Licht zugewand sind, einen helleren als denen, die dem Licht abgewand sind. In diesem Fall wurde ein bräunlich-roter Grundton für die Backsteinwand und ein Grünton für das Messingdach gewählt. Ich hab hier auch das erste Detail zugefügt, ein Kreuz an der Glockenturmspitze.

Tipp: Ich empfehle, die Hilfslinien für die Ebenen noch nicht zu übermalen. Die können noch hilfreich sein, wenn man dem Gebäude Fenster, Lampen, Türen, Balkone, ect. verpassen will.
Tipp: Paint verfügt nicht nur über die Standard-Farbpalette, sondern kann 24-bit-Farben darstellen. Man kann sich selbst seine Palette zusammenstellen, indem man auf die Farbpalette doppelklickt und dann Farbe definieren anklickt. Sie sollten für jede Wand nicht nur den Grundton, sondern gleich 2-3 weitere Farben in einem ähnlichen, jedoch unterschiedlich hellen Ton definieren, das macht spätere Arbeitsschritte einfacher.


Nun macht sich bezahlt, die Hilfslinie nicht ausradiert zu haben, denn anhand der Etagenlinie kann ich mich nun orientieren, um den offenen Glockenbereich einzufügen. Ich hab mich für je 2 Fenster pro Wand entschieden. ES hilft, die Aussparungen erst einmal in weiß als Umriß vorzuzeichnen und dann mit Details zu füllen. Ebenso hab ich dem Tach eine Uhr verpasst. Während ich den Glockenturm bereits ausgearbeitet habe, hab ich Türen und Fenster im Erdgeschoss in diesem Schritt noch weiss gelassen.

Anmerkung: Die Details sind eine Frage des Auges. Hier hilft nur, ständig zwischen der Zoom-Ansicht und der Normalsicht hin und her zu wechseln und zu schauen,wie etwas wirkt.


Nun fehlen die letzten Kleinigkeiten. Zunächst mal ist da das ausfüllen der weißen Fenster und der Tür. Für die Fenster hab ich mich für bleiglas entschieden, was diese recht bunt werden lässt. Die Tür selbst ist schlicht braun (2 verschiedene Brauntöne, damit man erkennt, daß es sich um 2 Türflügel handelt).Ein weiterer Schritt ist, Kontur in die Flächen zu bringen. Hierfür verwende ich die oben bereits definierten Farben, die dem Grundton ähnlich sehen und streue sie überall ein, um Dachziegel und Backsteine vorzugaukeln. Eine feste Regel gibt es nicht, außer daß die Oberfläche nicht zu regelmäßig sein sollte (kein Schachbrettmuster). Auch hier gilt, einzig hin- und herwechseln zwischen Zoom und Normalsicht bringt den Erfolg. Last but not least muß man sich nur noch Gedanken machen, wie das Gebäude seinen Schatten werfen würde. In diesem Fall wirft der Glockenturm einen Schatten auf das Vorschiff selbst, welchen ich eingefügt habe, sowie das Schiff einen Schatten auf den Boden.Den Teil des Bodens, den sie nicht verändert haben (z.B. durch Schatten, Rasen, Blumen, ect.) sollten sie aus dem Bild entfernen. Im Spiel gibt es Bodenplatten, die später durchleuchten können, jedoch nicht, wenn dort was gemaltes ist.

Anmerkung: Es wird auffallen, daß die Schatten unterschiedlich steil wirken. Das ist bewusst geschehen, denn im Gegensatz zum Boden stellt das Dach eine schräge Fläche dar, welches den Schatten spitzer werden lässt.Tipp: Da die Dächer Überstand haben, werfen sie immer einen Schatten auf die Mauer direkt darunter. Sie sollten also den Dachrand mit einer etwas dunkleren Pixelreihe unterlegen, das verstärkt die Illusion der Tiefe.

Das Bild ist fertig, was folgt jetzt?


Zunächst mal müssen sie ihr Bild auf die richtige Größe bringen.Positionieren Sie hierfür das Bild in die linke obere Ecke ihres Zeichenfensters. Wenn sie nun die rechte untere Ecke ihres Bildrandes anklicken und die Maustaste gedrückt halten, so können sie die Größe der Zeichenfläche verändern. Ziehen sie sie an die Ränder ihres Bildes. Alternativ können sie auch unter Bild->Attribute die Breite und Höhe des Bildes angeben (die Maximalwerte wurden ihnen ja zu Anfang mitgeteilt). Passen sie aber auf, daß nicht von ihrem Bild über den Rand hinaushängt, da es abgeschnitten würde.Dann sollten sie das Bild speichern, jedoch nicht (wie vom Spiel gewünscht) als .gif-Datei, sondern als .bmp-Datei.Im Spiel wird verlangt, daß der Bildhintergrund transparent, also durchsichtig ist. Da Paint aber nicht in der Lage ist, farben als Transparent zu speichern, wird das Bild halt erst zwischengespeichert und dann mithilfe eines anderen Bildbearbeitungsprogrammes in das gewünschte Format gebracht. Irfan-View ist z.B. dazu in der Lage. Das Programm kann als Freeware aus dem Netz geladen werden.Dort wird nun das Bild geladen und mittels Speichern unter als Gif gespeichert. Es erscheint ein Pop-Up mit den gewünschten Gif-Attributen. Dort muß angewählt sein, daß man das Gif mit transparenten Farben erstellen will. Bestätigt man, wird man hinterher gebeten, die Farbe anzuklicken, die transparent sein soll.

Das Hochladen des Bildes


Ganz zu Anfang waren sie ja aufgefordert worden, in ihrem Grundstück auf den Button "Bild für Gebäude hochladen" zu klicken. An dieser Stelle kann nun das fertige Bild geladen werden. Einfach ihre Festplatte durchsuchen und den Pfad für das Bild angeben, dann auf "Datei hochladen" klicken. Das Gebäude wird automatisch an ihrem Grundstück ausgerichtet. Als letzten Schritt sollten sie nun dem Haus einen Namen geben (das kann man unter "Dieses Haus bearbeiten" tun) und einen Content (Inhalt) schreiben, also ein paar Sätze zum Haus und ihren Bewohnern, oder was sie sonnst immer schon mal der Welt mitteilen wollten.

Anmerkung: Da mir zum Zeitpunkt des Pixelns noch kein Grundstück zur Verfügung stand, wußte ich nicht über die erlaubten Abmessungen des Bildes bescheid. Deswegen mußte ich im Nachhinein meine Kirche um ein Fenster "kürzen", damit es auf das Grundstück passt. Idealerweise informiert man sich natürlich vor dem Pixeln über die Abmessungen.